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Der Allergietest für Ihr Pferd

Durch unseren umfangreichen Allergietest speziell für Pferde,
erbringen wir den Ursachen-Nachweis!

Impressum

Kontakt- und
Probenversandadresse:

a.e.r.o.medi B.V.
Postfach 11 53
D-48330 Sassenberg
Fax 0800 - 93 16 16 16

Telefon: 02583 - 93 16 18
E-Mail: georg.hager@aeromedi.nl





aeromedi nederlands B.V.
Hinmanweg 9H
7575 BE Oldenzaal
The Netherlands

K.v.K. Twente/Salland 08129957



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 Hyposensibilisierung (SIT)

Ergänzende Mitteilungen:

  1. Entscheiden Sie auf welche Allergene getestet werden soll.

    Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne, welcher Test für ihr Pferd sinnvoll ist.

    Nutzen Sie dazu unser Kontaktformular
    oder
    Sie rufen uns einfach direkt an: Tel. 02583 - 93 16 18.

  2. Downloaden Sie den Anforderungsbogen und füllen Sie ihn aus.

    Hier geben Sie an, auf welche Allergene Ihr Pferd getestet werden sollen.

  3. Downloaden Sie das Dokument für das Einsenden einer Blutprobe

    Hier erfahren Sie die genaue Vorgehensweise für das Einsenden einer Blutprobe.

  4. Lassen Sie eine Blutprobe von Ihrem Pferd abnehmen.

    gemäß der Anleitung im Dokument „Einsenden einer Blutprobe‟.

  5. Senden Sie die Blutprobe mit dem Anforderungsbogen an unser Labor

    Serum-Röhrchen sorgfältig mit Angaben zur Identifikation der Probe (Name des Pferdes, Entnahmedatum, Besitzer) beschriften.
    Das Serum-Röhrchen in ein Versandröhrchen stecken und in einem stabilen Umschlag zusammen mit dem ausgefüllten Anforderungsbogen an unser Labor senden:

    a.e.r.o.medi B.V.
    Postfach 11 53
    48330 Sassenberg



  6. Das Ergebnis erhalten Sie bereits nach 3-5 Arbeitstagen

Die Gesundheit des Pferdes ist Grundlage für das Wohlbefinden des Besitzers
Die Therapie einer Allergie beim Pferd kann nur dann erfolgreich sein, wenn die auslösenden Allergene bekannt sind.

Karenz: Allergenkontakt vermeiden

Nur mit diesem Wissen können Maßnahmen ergriffen werden, die das Pferd von der Allergen-Quelle fern halten. Strenge Futterhygiene oder Änderungen der Haltungsbedingungen (individuell abzustimmen auf das auslösende Allergen) können Sporen-, Insekten-, Futtermittel- oder Milben-Allergikern helfen.

Hyposensibilisierung: Gewöhnungsimpfung

Beim Pollen-Allergiker ist eine Karenz nicht so einfach zu bewerkstelligen. Hier kann eine Hyposensibilisierung gute Erfolge erzielen. Dabei wird das verantwortliche Antigen in steigenden Dosierungen und regelmäßigen Abständen unter die Haut gespritzt. Der Körper „gewöhnt" sich langsam an den Allergenkontakt und vermindert nach und nach seine Entzündungsreaktionen. Auf diese Weise lässt sich bei Pollen, Insektengiften und ausgewählten Schimmelpilzen in 80% der Fälle eine Besserung der Symptome erzielen.

Der Impfstoff für diese Immuntherapie muss von einem Tierarzt bestellt werden.
Gemäß dem Ergebnis des Allergietests für das Pferd und der Art der allergischen Erkrankung erstellen wir den Rezeptvorschlag für die Zusammensetzung des Medikaments.
Der Impfstoff wird (nach ca. drei Wochen) an den Tierarzt geliefert, der den Besitzer in die Anwendung einweist.

Mit dieser spezifischen Immuntherapie kann die individuelle Symptomatik langfristig verbessert werden und das Pferd wieder beschwerdefrei leben!
Mikroskopische Analyse von allergenen Verunreinigungen in Futter und Umfeld

Darstellung des Bluts mit den Antikörpern, die im Test nachgewiesen werden

Befundbogen
Befundbogen
Der Test lässt erkennen, ob und in welchem Maße beim Pferd spezifische Antikörper gegen ein potentielles Allergen vorhanden sind. Wenn keine Antikörper vorliegen, ist eine Allergie unwahrscheinlich. Sind Antikörper gegen ein oder mehrere Allergen(e) vorhanden, so liegt eine Sensibilisierung vor. Diese muss sich nicht zwangsläufig durch eine aktive Symptomatik äußern, ist aber die Voraussetzung dafür, dass es unter ungünstigen Bedingungen zu einer allergischen Erkrankung kommt. Eine deutliche Menge an Allergen-spezifischen Antikörpern im Blut, ist Hinweis auf einen kürzlich erfolgten intensiven, oder einen anhaltenden Kontakt des Pferdes mit diesem Allergen. Diese allergene Belastung ist wahrscheinlich Ursache einer Allergie.

In die Beurteilung der Messwerte fließen weitere Faktoren ein:
  1. das Alter des Pferdes

    sehr jung oder sehr alt
  2. die Art und Dauer der allergischen Erkrankung

    Bei Reaktionen an der Hautoberfläche sind weniger Mediatoren im Blut nachweisbar, als bei Erkrankungen der stark durchbluteten Lungen
  3. die Natur des Allergens

    Pollen verursachen höhere Messwerte als die meisten Schimmelpilze
  4. die Art des Allergens

    Vorratsmilben leben von Pilzen und diese auf bestimmten Graspollen Dadurch treten entsprechende Sensibilisierungen häufig zusammen auf.

Diese Faktoren fließen in die Bewertung der Testergebnisse ein. Aber auch unser spezifisches Wissen über Herkunft und Verbreitung der Allergene. Darum ist ein genauer Informationsaustausch mit Halter und behandelnden Tierarzt wichtig. Denn nur wer die Allergene kennt, auf die das Pferd reagiert, kann auch erfolgreich therapieren.
Abnehmen einer Blutprobe beim Pferd Proben-Röhrchen mit Blut gefüllt
Für unseren serologischen Bluttest sind fünf Milliliter Blut notwendig, das durch den örtlichen Tierarzt oder anderer versierten Personen abgenommen werden kann. Nach Eingang der Blutprobe in unserem Labor wird dann standardmäßig auf die gängigsten Allergene (wie Milben, Pilze oder Pollen) getestet.
Das Ergebnis der Untersuchung erhalten Sie per Fax oder E-Mail nach 3 bis-5 Arbeitstagen.

Die Aussagekraft eines Allergie-Testes ist abhängig von zwei Faktoren:


  1. Von der Verlässlichkeit der Methode

    In unserem Labor wird mit biochemischen Methoden (ELISA) untersucht, ob im Blut des Pferdes bestimmte, allergievermittelnde Antikörper gegen potentiell allergene Substanzen vorhanden sind. Da eine Blutprobe überall genommen werden kann und hinsichtlich eines Allergietests ein haltbares Untersuchungsmaterial ist, hat sich diese Methode als die am besten geeignete und zuverlässige etabliert.

  2. Von der Auswahl der abgefragten Substanzen

    Entwickler des Allergietest und Berater zu Fragen der Allergie Dr. Meinardus-Hager
    Dr. Meinardus-Hager
    Der von Dr. Meinardus-Hager vor 20 Jahren entwickelte erste umfassende und aussagekräftige serologische Allergietest für Pferde wird heute als validiertes Nachweissystem in Europa angesehen. Durch sein 40jährige Erfahrung als Pferdehalter, Züchter und Reiter und seine 20jährige Analysearbeit bei mehreren 10.000 Pferden wissen wir heute sehr genau welche Allergene ein Pferd belasten und welches Format der Allergietest haben muss damit eine effektive Therapie eingeleitet werden kann.

    Aus diesem Grund testen nur wir bei uns standardmäßig alle 65 gängigen Allergene einzeln und getrennt:
    15 Schimmel- und Fäulnispilze,
    13 Bäume,
    11 verschiedene Gräser,
    8 Kräuter,
    6 unterschiedliche Staub- und Vorratsmilben,
    6 stechend-beißende Insekte,
    6 wichtige Futtermittelbestandteile.

    Nur das Ergebnis eines differenzierten Allergietests kann die Basis für eine effektive Therapie des Pferdes sein. Als Pferdehalter oder Besitzer sollten Sie darauf achten das alle Allergene separat getestet werden, nur damit erhält man eine präzise Aussage über den Gesundheitsstand des Pferdes.

    Allergien können sehr individuelle Ursachen haben. Durch die uns vorliegende Blutprobe bietet sich aber die Möglichkeit auch viele weitere Substanzen, wie z.B. Medikamente, Futtermittel oder deren Zusätze, auf eine mögliche allergische Reaktion des Pferdes zu überprüfen.

Husten als Folge einer Allergie
Husten als Folge einer Allergie

Lungenerkrankungen

Bei allergisch bedingten Lungenerkrankungen ist meist der Reizhusten das erste typische Symptom. Tritt dieser beispielsweise immer bei bestimmten Futtermitteln, spezieller Witterung oder nur im Stall auf, sollte an einen allergischen Hintergrund gedacht werden. Ebenso gilt dies, wenn die Therapie mit Schleimlösern oder Antibiotika erfolglos bleibt, antientzündliche Medikamente (wie z.B. Cortison) aber Wirkung zeigen. Der Husten kann sich – bei dauerhafter Allergenexposition – zu einer chronischen Bronchitis (COB) oder asthmatischen Beschwerden wie Atemnot oder Lungenemphysem (= Überblähung der Lunge, Dämpfigkeit) ausweiten.

Hautveränderung wegen allergiebedingtem Juckreiz
Hautveränderung wegen allergiebedingtem Juckreiz

Hautveränderungen

Erstes Symptom ist hier der Hautausschlag (Nesselfieber). Der Allergenkontakt kann kurzfristig zu Rötung und Quaddel-Bildung auf der Haut führen. Bei langfristigem Kontakt können Haarausfall und Ekzembildung (Entzündung der Haut mit Juckreiz und Schwellung) hinzu kommen. Auch das Sommerekzem hat einen allergischen Hintergrund. Einige Pferde reagieren allergisch auf das Gift von Insekten (z.B. Gnitzen oder Kriebelmücken).

Augenentzündungen durch Fliegenallergie
Augenentzündungen durch Fliegenallergie

Augenentzündungen

Wie beim Menschen können auch beim Pferd Augenentzündungen (einhergehend mit Beschwerden wie Rötung, Tränenfluss und Juckreiz) durch den Kontakt mit Allergenen hervorgerufen werden. Sporen von Schimmelpilzen, Staub der Milbenkot enthält oder Pollen aus der Umgebungsluft können die Auslöser sein.

Kopfschlagen auf Grund einer Allergie
Kopfschlagen auf Grund einer Allergie

Kopfschlagen (Headshaking)

Die Ursachen für dauerhaftes und heftiges Kopfschlagen (sogenanntes Headshaking) können Rückenprobleme oder versteckte Entzündungen sein. Doch ebenso häufig kommen auch Allergien in Betracht.
Der Verdacht auf eine Allergie liegt immer nahe, wenn ein Pferd Husten oder eine Hautreaktion plötzlich und zeitnah zu Veränderungen im Wetter, Futter, Umfeld u.a. zeigt, oder immer wieder im Zusammenhang mit bestimmten Abläufen, wie Heufressen, Halle betreten, Weidegang etc. (und die Pferde rundherum nicht).
Ein Viertel aller Pferde ist anfällig für Allergien, und die Häufigkeit dieser Erkrankungen nimmt zu.
Dennoch sind Allergien individuelle Erkrankungen, bei denen die Stärke und Kombination allergischer Reaktionen die Beschwerden auslösen.
Nicht hilfreich für die Diagnose sind Tests, die mit wenigen, sehr verschiedenen Allergenen eine generelle Aussage über das Vorliegen einer Allergie ergeben sollen, denn der Teufel steckt im Detail.

Nur ein umfangreicher Allergietest mit vielen Einzelsubstanzen hilft den Auslöser zu finden!

Da sich das Konzept unseres Allergietests auf die Erfahrung aus 20 Jahren Allergie-Untersuchungen bei Pferden stützt, führen seine detaillierten Ergebnisse zu einer zielgerichteten Behandlung:
Sinnvolle Karenz, d.h. Allergenvermeidung, und/oder eine wirksame Hyposensibilisierung.

Wir bieten als Unterstützung für die Behandlung einer Allergie bei Ihrem Pferd:
- Einen umfangreichen, detaillierten und flexiblen Allergie-Test als Basis der Ursachenfindung.
- Individuelle Beratung für Tierärzte und Besitzer zum Testergebnis und zu Therapiemaßnahmen.
- Rezeptvorschlag zur Hyposensibilisierung und Vermittlung eines preisgünstigen Medikaments

Damit können Sie preiswert eine erfolgreiche Behandlung der Allergie beim Pferd erreichen!

Baumpollen können Allergien auslösen   Milben können Allergien auslösen   Getreide können Allergien auslösen   Schimmelpilze können Allergien auslösen